Zum Testen unserer Beschichtungssysteme im Werk des Kunden setzen wir bei Bedarf mobile Applikationsgeräte bzw. UV-Lampen ein.

Als Dienstleistung führen wir unterschiedliche Prüfmethoden nach Normen bzw. in Anlehnung an Normen durch. Diese sind als Erstprüfung für interne Zwecke zu werten und schließen eigenverantwortliche Prüfungen nicht aus.

Künst­liche Bewit­terung nach DIN EN ISO 16474-1 / 3

Diese Prüfmethode wird zur Untersuchung der Wetterbeständigkeit von Oberflächen eingesetzt. In einer speziellen Bewitterungskammer werden Proben UV-Licht, Feuchtigkeit und Temperatur ausgesetzt und in regelmäßigen Intervallen die Veränderungen der Oberfläche untersucht.

Gitter­schnitt­prü­fung

Bei der Gitterschnittprüfung werden, mit Hilfe eines Gitterschnittgerätes, zwei Mehrfachschnitte im 90°-Winkel zueinander auf einer Beschichtung durchgeführt. Durch diese gezielte Beschädigung der Oberfläche können Rückschlüsse auf die Haftung zum Substrat gegeben werden.

Bestimmung des Ab­rieb­wider­stands

Mit Hilfe von rotierenden Gummirollen wird der Abriebwiderstand einer Beschichtung untersucht. Diese standardisierte Methode ermöglicht es, verschiedene Beschichtungen untereinander bzw. miteinander auf ihren Abriebwiderstand zu vergleichen.

Double-Rub-Test

Der Double-Rub-test dient der Untersuchung von Lackoberflächen auf Lösungsmittelbeständigkeit. Er wird auch für die Prüfung der Vernetzung von UV-Lacken angewendet. Dabei wird ein Spezialfilz z. B. mit Methyl-Ethyl-Keton (MEK) getränkt und in Doppelhüben bei definierter Prüfkraft über die zu prüfende Probe gerieben.

Die Prüfdauer ist abhängig von der Entstehung einer sichtbaren Veränderung der Lackoberfläche bzw. der vereinbarten Zahl an Doppelhüben.

Weitere Methoden

Li­ne­ar­er Ab­riebs­test
Ritz­här­te nach Moh
Be­dampf­ungs­tests
Bestim­mung der Wasser­auf­nahme von freien Fil­men
Här­te­mes­sung an Ober­flächen-Schutz­schich­ten (Hard­ness Test Pencil)
Wasser­ein­dring­prüfung nach Karsten